Zum Inhalt springen

GEBÄUDE + ENERGIE

Installation von Photovoltaikanlagen, Einführung eines Energiemanagements und Einbau von Heizungsanlagen mit regenerativen Technologien – das sind einige von vielen Möglichkeiten, um CO2-Emissionen in der Zukunft deutlich zu reduzieren. 

„Wenn wir etwas bewirken möchten, müssen wir aber auch den Tatsachen ehrlich ins Auge blicken: Der Betrieb unserer Gebäude im Erzbistum Köln – von Kirchen, Kindergärten, Pfarrheimen und weiteren Immobilien – verursacht momentan (Stand Ende 2021) einen riesigen CO2-Ausstoß von 65.000 Tonnen – den Löwenanteil aller Emissionen im Bistum. Gleichzeitig liegt zum Beispiel unsere Photovoltaikquote mit einem Prozent weit hinter dem Bundesdurchschnitt von 11 Prozent.“ Weil es, was die Reduzierung von CO2-Emmissionen angeht, schon fünf nach zwölf ist, erfahren Sie auf dieser Seite, wie die ersten Schritte des Erzbistums Köln auf diesem Weg aussehen. 

Einfach machen
_U8A7435
LS169
<a data-fancybox=" title=" (c) Photovoltaikanlage auf St. Peter, Zülpich © PRIOGO">
KITA in Burscheid
Energiesparen
Umweltbeauftragter_Weingarten

ANGEBOTE DES BISTUMS

Das Erzbistum Köln will bis 2030 klimapositiv werden. Erfahre hier, wie Kirchengemeinden ihren Gebäudebestand verändern können.

Empfehlung Heizungstausch

Die Kirchengemeinde plant eine neue Heizung oder will klimaneutral werden: Hier findest du unsere Empfehlungen

Empfehlung Kirchenheizung

Klimafreundliche Wege für die Beheizung von Kirchen sind vielfältig möglich. Hier findest du Anregung und Empfehlungen.

Moratorium für fossile Kirchenheizungen

Im April 2022 wurde ein Moratorium für fossile Kirchenheizungen im Erzbistum Köln in Kraft gesetzt. Konkret bedeutet das, dass bis 31. Dezember 2022 die Bearbeitung von Anträgen zu Neubauten von Kirchenheizungen mit fossilen Energieträgern ausgesetzt ist. Gemeinden, die in der Zwischenzeit eine neue Heizungsanlage benötigen, werden unter Berücksichtigung von Kriterien der Nachhaltigkeit in gewohnter Weise durch Experten im Generalvikariat beraten.

Photovoltaik in deiner Kirchengmeeinde

Eigenen Strom in der Kirchengemeinde produzieren und nutzen? Hier finden Kirchengemeinden Informationen zur Installation von PV-Anlagen

Nehme mit deiner Kirchengemeinde an der großen Kampagne zum Energiesparen teil

Wir haben umfangreiche Informationen und Maßnahmen zusammengestellt, um den Energieverbrauch in der Kirchengemeinde zu reduzieren.

WIE KANN MEINE KIRCHENGEMEINDE STARTEN?

Verschaffe einen Überblick über den Zustand der Heizung

Heizungs-Check_II

Prüfe den Einbau einer klimagerechten Kirchenheizung

_U8A7435

Prüfe die Beleuchtung eurer Kirche

Kirche_Beleuchtung

WUSSTEST DU SCHON?

  • … die CO2-Konzentration in der Atmosphäre heute um etwa 40 Prozent höher ist als zu Beginn des 19. Jahrhunderts?  
  • … Deutschland mit ca. 800 Millionen Tonnen auf Platz sechs der Länder mit den höchsten CO2-Ausstößen weltweit steht?
  • … allein durch den Betrieb der Gebäude des Erzbistums Köln ca. 65.000 Tonnen CO2 pro Jahr entstehen?

ENERGIEEINSPAR-KAMPAGNE

Wir reduzieren unseren Energieverbrauch und beteiligen uns an der bundesweiten Energiesparkampagne. Gleichzeitig beraten und unterstützen wir über die caritativen Einrichtungen Menschen und Familien, die aufgrund der steigenden Energiepreise in Not geraten.

Icon Gebäude

Dr. Frank Johannes Hensel
Vorsitzender DiCV Köln

„Ob ein Zuhause als behaglich empfunden werden kann, hat sehr damit zu tun, ob Strom und Heizung funktionieren und Backen und Kochen möglich sind. Genau das jedoch ist für viele Menschen nicht mehr gesichert, sie können sich die sprunghaft gestiegenen Kosten für Strom und Gas nicht mehr leisten. Es trifft besonders die Menschen, die eh schon sehr genau auf ihre Ausgaben achten müssen, also Menschen mit geringem Einkommen in oft älteren Häusern. Einkommensarme Menschen brauchen in dieser Krise Beratung und finanzielle Unterstützung. Dafür muss die Politik einstehen. Wohnen ist ein Menschenrecht!“

"Energiesparen kann auch Freude machen. Dadurch tragen wir mit kleinen Gesten zum Klimaschutz bei und reduzieren die Energiekosten und CO2-Emissionen!"

Maria Moura, Projektleiterin für schöpfungsfreundliche Energieumstellung im EBK

"Lasst uns die Chance nutzen, um langfristig klimafreundlicher zu werden"

Christian Weingarten,  Umweltbeauftragter des Erzbistums Köln

ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN FÜR KIRCHENGEMEINDEN

In den letzten Wochen haben wir interdisziplinär sowohl hausintern als auch in Abstimmung mit anderen (Erz-)Bistümern diese Informationen und Empfehlungen erarbeitet. Es waren intensive Diskussionen, die den Entscheidungen vorausgegangen sind. Uns ist sehr bewusst, dass wir Ihnen dort zum Teil drastische Vorschläge unterbreiten, die in Ihren Kirchengemeinden sicherlich nicht nur auf Gegenliebe stoßen werden. 

Eine unserer dringenden Empfehlung ist das Ausschalten der Kirchenheizungen in den kommenden Monaten. Es ist uns klar, dass Gottesdienste und Veranstaltungen in den Kirchen dadurch weniger komfortabel sein werden, manche Formate vielleicht nicht mehr möglich sind und es auch Nutzerkreise geben wird, die ggf. dadurch vom Besuch der Kirchen abgehalten werden.

Klima-Kirche-Checkliste-Screenshot

AKTIV WERDEN

Für die verschiedenen Gebäudetypen in den Kirchengemeinden bieten wir Checklisten an, damit schnelle Maßnahmen umgesetzt werden können. Gleichzeitig motivieren wir Euch als Kirchengemeinde, auch kreativ und caritativ aktiv zu werden. Meldet Euch bei Fragen und Anregungen gerne bei uns.

Wie können wir in unserer Kirchengemeinde Energiesparen?
Nutze unsere Energiespar-Broschüre, um systematisch in der Kirchengemeinde aktiv zu werden. Neben vielen Informationen findest Du u.a. Checklisten oder Texte für den Pfarrbrief.

Wie können Sie selber Temperatur und relative Luftfeuchte in Ihren Kirchenräumen messen?
In unserem Rundschreiben zur Energiesparkampagne empfehlen wir, die Heizungen im Kirchenraum im kommenden Herbst/Winter nicht anzustellen. Zugleich haben wir einige Hinweise zur Überprüfung des Innenraumklimas mitgegeben, die wir im folgenden Dokument zum Download vertiefen möchten.

Info für Chöre

In Sendungsräumen/Seelsorgebereichen, in denen Chöre durch Corona bedingt in Kirchen proben, sollte nur eine Kirche zur Verfügung gestellt werden, die moderat geheizt ist. Sonst wird empfohlen, die wärmeren Pfarrzentren für die Proben zu nutzen.

Schulung - Energiesparen in Kitas:

 

Kindertagesstätten gehören aufgrund ihres ständigen Betriebes, aber auch aufgrund oftmals fehlender Energieeinsparkonzepte zu den großen Energieverbrauchern unserer kirchlichen Gebäude. Wir wollen Sie motivieren und einladen, den Energieverbrauch in den kommenden Wochen sinnvoll und zielgerichtet zu senken, um zugleich die Energiekosten bei steigenden Preisen zu reduzieren.

 

Dazu laden wir Sie zu einer Online-Schulung im Oktober ein, um ein Basiswissen zum Energiesparen in Kitas zu erlangen. Gerne können Sie auch eine/n interessierte/n Mitarbeiter/in oder einen motivierten Elternrat zu einem Termin entsenden:

 

Mittwoch, 19.10.2022, 9 – 10:30 Uhr 

oder

Mittwoch, 19.10.2022, 18 – 19:30 Uhr  

 

Anlässlich der Energiekrise bietet der DiCV Köln eine Fortbildungsreihe zum Energiesparen in den Verbänden, Diensten und Einrichtungen der Caritas an:

 

Der Energie auf der Spur – Energiesparen in Kitas: Ressourcen einsparen – Kinder für Energie und Einsparung begeistern

Webseminar am 26.10.2022 

 

Wie können wir in unserer Kirchengemeinde Energiesparen?
Nutze unsere Checkliste, um systematisch in der KÖB Energie zu sparen.

FRAGEN, HINWEISE & IDEEN

Hier wollen wir weitere Hinweise für den kommenden Winter teilen. Gibt es gute Ansätze in Euren Kirchengemeinden? Schickt uns gerne die Beispiele und inspirieren wir uns gegenseitig!

Wir arbeiten an weiteren Plakaten und Motiven. Diese werden wir hier auch zur Verfügung stellen.

Die Einnahmen aus der Energiepreispauschale werden im Erzbistum Köln an den Erzbischöflichen HIlfsfonds weitergegeben und können so betroffenen Menschen konkret und in ihrem Alltag helfen. Auf dieser Website finden Sie Angebote, wie und wo die Kirche in Köln sowohl in den Gemeinden und deren sozial-caritativen Einrichtungen, als auch in übergreifenden Netzwerken Hilfen anbietet.

Beim StromSparCheck werden Langzeitarbeitslose als Stromsparhelferinnen und -helfer qualifiziert. Sie gehen in Haushalte, deren Situation und Probleme sie zumeist aus eigener Erfahrung kennen, beraten also „auf Augenhöhe". Sie messen alle elektrischen Geräte im Haushalt durch, überprüfen die Strom- und Wasserabrechnungen und notieren die Grund- und Verbrauchsdaten.

Zusammen mit einer Analyse des Nutzungsverhaltens werden daraus individuelle Auswertungen erstellt und Einsparpotenziale berechnet.

Beim zweiten Besuch erhält der Haushalt kostenlos die jeweils sinnvollen Energie- und Wassersparartikel sowie eine Beratung zu weiteren Einsparmöglichkeiten durch Verhaltensveränderungen etwa beim Heizen und Lüften, Kühlen oder Waschen.

220225_Schoepfungsverantwortung_Claim_Zweizeiler

BLEIBE INFORMIERT!

Wir ergänzen unsere Seite regelmäßig mit neuen Checklisten und Informationen. Bleibe informiert und schau regelmäßig nach Updates.